Südkorea nutzt Iran-Krise zur Förderung erneuerbarer Energien

Inmitten der Energiekrise im Nahen Osten sieht Südkorea die Möglichkeit, seine Solarindustrie zu transformieren und auf erneuerbare Energien umzusteigen. Die politische Dringlichkeit hat in den letzten Wochen zugenommen, da die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen immer riskanter wird. In einem kleinen Dorf namens Guyang-ri, etwa 90 Minuten südöstlich von Seoul, profitieren die Dorfbewohner von einer ein-Megawatt-Solaranlage, die regelmäßige kostenlose gemeinsame Mahlzeiten ermöglicht.

Die Anlage generiert einen Nettoertrag von etwa 10 Millionen Won (rund 6.800 US-Dollar), der für lokale Gemeinschaftsprojekte verwendet wird. Solche Initiativen zeigen, wie Südkorea plant, mit Hilfe erneuerbarer Energien nicht nur die Energiekrise zu bewältigen, sondern auch die Gemeinschaften zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferungen zu verringern.

Quellen: The Guardian