Südkorea reagiert auf die aktuelle Krise im Iran mit strengen Maßnahmen gegen die Hortung von Petrochemikalien. Die Regierung unter Präsident Lee Jae Myung will so verhindern, dass Unternehmen durch Hamsterkäufe die Preise in die Höhe treiben und die Versorgung gefährden.
Die Entscheidung fiel auf einer Kabinettssitzung am Freitag. Lee wies darauf hin, dass die globale Energiesituation angesichts des Iran-Konflikts angespannt bleibt. Hohe Ölpreise und Lieferkettenprobleme werden voraussichtlich noch länger anhalten.
Die neuen Vorschriften sehen strikte Kontrollen und Strafen für Unternehmen vor, die Petrochemikalien in großen Mengen lagern, ohne sie weiterzuverarbeiten oder zu verkaufen. Ziel ist es, Engpässe zu vermeiden und die Wirtschaft vor den Auswirkungen der Krise zu schützen.
Quellen: Channel News Asia, The Guardian