Der Buddhismus in Südkorea hat in den letzten Jahren verschiedene Ansätze verfolgt, um für die Generation Z attraktiver zu werden. Eine Umfrage aus dem Jahr 2025 zeigt, dass der Buddhismus als das positivste Glaubenssystem unter vier befragten Religionen wahrgenommen wurde. Trotz einer stabilen Anzahl von Südkoreanern, die sich als Buddhisten identifizieren, gibt es Bestrebungen, die Lehren und Praktiken so zu modernisieren, dass sie für die jüngere Bevölkerung ansprechender werden.
In vielen Tempeln wird versucht, traditionelle Rituale mit modernen Elementen zu verbinden. Veranstaltungen und Workshops richten sich gezielt an jüngere Menschen und beinhalten oft kreative Formate, die Meditation, Kunst und Musik kombinieren. Diese Initiativen könnten dazu beitragen, das Interesse an der buddhistischen Philosophie und Praxis in einer Zeit zu revitalisieren, in der viele junge Südkoreaner auf der Suche nach Sinn und spiritueller Erfüllung sind.
Die Bemühungen sind Teil einer breiteren Bewegung innerhalb des Buddhismus, die darauf abzielt, sich an die sich verändernden gesellschaftlichen Normen und Werte anzupassen. Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich diese Strategien sein werden, um eine neue Generation von Praktizierenden zu gewinnen.
Quellen: Japan Times