In Taiwan wurde am 14. August 2026 eine jährliche Krisenübung durchgeführt, die erstmals auch Online-Einschränkungen umfasste. Während dieser Übung war das mobile Internet für eine halbe Stunde unbenutzbar, um die Bevölkerung auf mögliche Cyberangriffe und andere Bedrohungen besser vorzubereiten.
Die Übung zielte darauf ab, sowohl die Infrastruktur als auch die Reaktionsfähigkeit der Bürger zu testen. In einer Zeit, in der die Sicherheit Taiwans zunehmend von internationalen Spannungen, insbesondere mit China, beeinflusst wird, ist die Durchführung solcher Übungen von zentraler Bedeutung. Die taiwanesische Regierung möchte sicherstellen, dass die Bevölkerung in der Lage ist, auch in Krisensituationen informiert zu bleiben, trotz möglicher Kommunikationsausfälle.
Die Übung wurde von der Regierung als erfolgreich bewertet und soll in den kommenden Jahren fortgeführt werden, um die nationale Sicherheit und Resilienz zu stärken.
Quellen: heise online