Thailand hat am Dienstag angekündigt, die Regelung für visafreie Einreisen zu ändern. Die neue Regelung beendet die bisher 60-tägige visafreie Aufenthaltsgenehmigung für Touristen aus 93 Ländern, darunter auch dem Vereinigten Königreich und den USA. Diese Maßnahme wurde als Reaktion auf die zunehmende Kriminalität durch ausländische Staatsbürger in Thailand eingeführt.
Die thailändischen Behörden betonen, dass der Tourismussektor eine zentrale Säule der nationalen Wirtschaft darstellt. Dennoch bleibt die Zahl der internationalen Ankünfte hinter den Werten vor der COVID-19-Pandemie zurück. Die neuen Visa-Bestimmungen sollen dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken und die Kriminalität einzudämmen.
Die Entscheidung, die visafreien Aufenthalte zu reduzieren, könnte weitreichende Auswirkungen auf den Tourismus in Thailand haben. Experten warnen, dass dies möglicherweise auch die Zahl der Touristen verringern könnte, die Thailand als Reiseziel auswählen, insbesondere in einem Zeitraum, in dem sich viele Länder von der Pandemie erholen und wieder Reisen ermöglichen.
Quellen: Japan Times, The Guardian