Die politische Repression in China und insbesondere in Hongkong nimmt weiter zu. Leticia Wong, die letzte freie Buchhändlerin der Stadt, wurde aufgrund des Verkaufs von „aufrührerischen“ Publikationen verhaftet. Wong war zuvor Bezirksrätin und betrieb nach der Gleichschaltung des Parlaments einen Buchladen, der sich auf kritische Literatur spezialisiert hatte.
Die Verhaftung von Wong ist nicht nur ein weiterer Schritt in der Bekämpfung von Meinungsfreiheit, sondern auch ein Zeichen dafür, wie die chinesische Regierung versucht, jeglichen Widerstand gegen ihre autoritäre Herrschaft im Keim zu ersticken. Menschenrechtsorganisationen haben die Festnahme scharf verurteilt und sprechen von einem weiteren Rückschritt für die Freiheit in Hongkong.
Diese Ereignisse kommen zu einer Zeit, in der die internationale Gemeinschaft zunehmend besorgt über die Menschenrechtslage in China ist. Die Verhaftung von Wong könnte auch negative Auswirkungen auf die bereits angespannten Beziehungen zwischen China und westlichen Ländern haben, die Menschenrechte als zentrales Thema in ihren diplomatischen Beziehungen betrachten.
Quellen: FAZ Online, heise online