Thüringen investiert kräftig in die moderne medizinische Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen. Das Land stellt 1,4 Millionen Euro bereit, um das telemedizinische Netzwerk „PERIKOV-T“ auszubauen. Damit sollen Kliniken und Spezialisten digital vernetzt werden, um auch in ländlichen Regionen eine hochwertige Betreuung sicherzustellen.
Das Projekt ermöglicht es Geburtshelfern, in Echtzeit auf Expertenwissen zuzugreifen – etwa bei komplizierten Schwangerschaftsverläufen oder Risikogeburten. So können Ärztinnen und Ärzte in kleineren Häusern schnell Unterstützung aus größeren Zentren anfordern, ohne dass Patientinnen umständlich transferiert werden müssen.
Die Landesregierung betont, dass die Förderung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Geburtsstationen leiste, besonders angesichts des zunehmenden Ärztemangels auf dem Land. Mit PERIKOV-T soll die Qualität der Versorgung langfristig gesichert und das Vertrauen in regionale Kliniken gestärkt werden.
Quellen: MDR – Nachrichten