35-jähriges Jubiläum: Pony „Six“ und Reiterhof in Hopfgarten feiern gemeinsamen Geburtstag

Ein außergewöhnliches Doppeljubiläum hat am Reiterhof Fiala in Hopfgarten im thüringischen Apolda-Weimarer Land für Freude gesorgt. Sowohl der Hof selbst als auch das dort beheimatete Welsh-Pony „Six“ feiern in diesem Jahr ihren 35. Geburtstag. Die Tatsache, dass Mensch und Tier gleichaltrig sind, macht die Geschichte besonders emotional und einzigartig.

Seit Jahrzehnten begleitet „Six“ den Reiterhof und seine Familie. Obwohl das Pony inzwischen im Ruhestand ist, bleibt es ein gern gesehener Anblick. „Es ist selten, dass ein Pferd so alt wird – besonders, wenn es sein ganzes Leben lang aktiv war“, berichtet die Betreiberin des Hofes. Die Lebenserwartung eines Welsh-Ponys liegt in der Regel bei 25 bis 30 Jahren, weshalb „Six“ als besondere Ausnahme gilt.

Auf dem Hof wird der Geburtstag gebührend gefeiert: Mit kleinen Darbietungen, Kuchen und viel familiärer Atmosphäre. „Six“ genießt den Tag in vollen Zügen – mit Leckerlis, sanften Streicheleinheiten und ausgiebigen Ruhephasen auf der Weide. „Es ist wichtig, auch im Alter eine ruhige und liebevolle Umgebung zu haben“, sagt eine Betreuerin. „Das gilt für Menschen wie für Tiere.“

Der Reiterhof Fiala setzt seit jeher auf artgerechte Tierhaltung und generationsübergreifende Bildung im Umgang mit Pferden. Das Jubiläum unterstreicht nicht nur die Verbundenheit zwischen Mensch und Tier, sondern auch die Bedeutung regionaler Reitställe als soziale und kulturelle Ankerpunkte in ländlichen Regionen Thüringens.

Quellen: MDR – Nachrichten