Die Jugendorganisation der AfD, „Junge Alternative“, veranstaltet ihren Bundeskongress 2026 in Magdeburg. Das Treffen steht unter dem Motto „Generation Deutschland“ und zieht Hunderte deutscher Delegierter in die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt. Im Fokus stehen aktuelle programmatische Debatten, insbesondere zur Wirtschafts- und Währungspolitik.
Während Parteivorsitzende Alice Weidel kürzlich einen Austritt aus dem Euro gefordert hatte, distanzierte sich die Jugendorganisation auf dem Kongress von diesem Ansinnen. Der Vorsitzende der Jungen Alternative, Jean-Pascal Höhm, plädierte stattdessen für eine Reform des Eurosystems. Er betonte, dass eine stabile Währung für die Zukunft Deutschlands unerlässlich sei, lehnte aber einen Bruch mit der Europäischen Union ab.
Der Kongress in Magdeburg unterstreicht die wachsende Bedeutung des Bundeslandes als politischer Knotenpunkt der AfD. Gleichzeitig offenbaren die internen Differenzen über den Euro eine Spaltung innerhalb der Partei. Während die Führungskräfte eine radikalere Linie verfolgen, zeigt die Jugendorganisation moderatere Tendenzen, was auf Spannungen innerhalb der Parteibasis hindeutet.
Quellen: ZEIT Online – Deutschland (DE, 28.08.2026 20:38)