Ein Airbus einer Air-Cairo-Maschine ist am späten Donnerstagnachmittag mit sichtbaren Schäden am Rumpf auf dem Stuttgarter Flughafen gelandet. Die Nase des Flugzeugs war deutlich verbeult, und eine Scheibe des Cockpits wies Risse auf. Die Maschine war zuvor von einem Urlaubsflughafen in Ägypten nach Stuttgart unterwegs.
Wie die Flughafenbehörden mitteilten, kam es zu keinem Zwischenfall an Bord – alle Passagiere und Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Die genaue Ursache der Beschädigung wird derzeit untersucht, jedoch deuten erste Analysen darauf hin, dass das Flugzeug möglicherweise eine sogenannte Superzelle durchflogen hat. Solche extremen Gewitterformationen können Hagel, starke Turbulenzen und extreme Luftdruckschwankungen verursachen, die sogar an Flugzeugen erheblichen Schaden anrichten können.
Der Deutsche Wetterdienst hatte am Nachmittag vor schweren Gewittern und Unwettern über Baden-Württemberg gewarnt, insbesondere vor potenziell gefährlichen Konvektionszellen. Der Vorfall unterstreicht die wachsende Herausforderung für die Luftfahrt durch extreme Wetterereignisse. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat die Ermittlungen aufgenommen, um festzustellen, ob das Flugzeug tatsächlich in die Superzelle geraten ist und wie die Sicherheitsprotokolle in solchen Fällen angepasst werden könnten.
Quellen: ntv – Nachrichten, Spiegel Online – Schlagzeilen