Allianz Arena auf Finisher-Medaille des Sydney-Marathons

Ein kurioser Fehler sorgt derzeit für Furore im Sport: Auf der Finisher-Medaille des Sydney-Marathons ist nicht das heimische Allianz Stadium zu sehen, sondern die Allianz Arena aus München – Heimat des FC Bayern. Die Veranstalter des australischen Laufevents haben einen gravierenden Mix-up begangen, der schnell für Schlagzeilen und Spott in sozialen Medien sorgte.

Die Allianz Arena, seit 2005 ein Wahrzeichen Münchens, ist für ihre einzigartige architektonische Form bekannt. Doch statt des ovalen, futuristisch anmutenden australischen Stadions druckten die Organisatoren das ikonische Münchener Bauwerk auf die Rückseite der Medaillen. Laut Mitteilung der Veranstalter handelt es sich um einen „bedauerlichen Fehler“, der bei der finalen Gestaltung unterlaufen sei.

Ein Sprecher des Sydney-Marathons entschuldigte sich: „Es war ein unglücklicher Fehler, der durch ein Missverständnis in der Bildauswahl entstanden ist. Wir bedauern die Verwechslung und arbeiten an einer Lösung.“ Doch der Patzer hat auch eine unerwartete Wende genommen: Die fehlerhaften Medaillen sind mittlerweile zu begehrten Sammlerstücken avanciert. Auf Online-Plattformen werden sie bereits zu deutlich überhöhten Preisen gehandelt.

Im Netz feiern Nutzer die Verwechslung mit Ironie: „Jetzt läuft ganz Sydney für den FC Bayern“, heißt es in einem Kommentar. Andere scherzen, München sei damit „endgültig Weltstadt“. Für die bayerische Landeshauptstadt ist die Episode eine ungewöhnliche, aber positive Publicity – auch wenn sie nicht beabsichtigt war.

Quellen: ntv – Nachrichten, Welt Online, Süddeutsche Zeitung