Die verheerenden Waldbrände in Südfrankreich breiten sich weiter aus. In der Region um Bordeaux wurden bereits über 55.000 Menschen zur Evakuierung aufgerufen. Angesichts der dramatischen Lage hat das Bundesland Baden-Württemberg nun Hilfsmaßnahmen zugesagt. Die Landesregierung koordiniert gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Bundesinnenministerium die Bereitstellung von Personal und Ausrüstung.
„Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen. Wir stellen unsere Erfahrung und Kapazitäten zur Verfügung, um zu helfen“, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart. Geplant ist der Einsatz von Spezialfahrzeugen, Drohnen zur Brandüberwachung sowie Logistikexperten, die bei der Evakuierung und Versorgung unterstützen können.
Die Feuer in Frankreich sind Teil einer größeren Hitzewelle, die ganz Südeuropa erfasst hat. Auch in Spanien und Portugal kämpfen Feuerwehren gegen ausgedehnte Brände. Baden-Württemberg verfügt über gut ausgebildete Katastrophenschutz-Einheiten, die bereits in vergangenen Jahren bei internationalen Einsätzen zum Einsatz kamen.
Die Hilfsaktion zeigt, wie eng europäische Länder bei grenzüberschreitenden Katastrophen zusammenarbeiten. Die Unterstützung aus Baden-Württemberg soll in den nächsten Tagen koordiniert an die französischen Behörden übergeben werden.
Quellen: ntv – Nachrichten