Ein tragischer Badeunfall hat sich am Donnerstagvormittag in Brandenburg an der Havel ereignet. Zeugen entdeckten einen bewusstlosen Mann im Wasser nahe eines Uferbereichs und zogen ihn umgehend ans Land. Sofort begannen Anwesende mit der Reanimation, bis Rettungskräfte eintrafen. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen konnte das Leben des Mannes nicht gerettet werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, unter welchen Umständen der Mann ins Wasser geriet. Ob ein medizinischer Notfall wie ein Kreislaufkollaps oder eine plötzliche Schwäche voranging, ist noch unklar. Auch ob der Mann allein badete oder sich in einer Gruppe befand, wird geprüft. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Der Vorfall erinnert erneut an die Gefahren beim Baden in natürlichen Gewässern, insbesondere bei hohen Temperaturen. Die Wasserrettung warnt vor Unterschätzung von Strömungen, tiefen Stellen und plötzlichem Krampf. In Brandenburg gibt es zahlreiche offiziell bewachte Badestellen, aber auch viele ungesicherte Zugänge zu Flüssen und Seen, an denen Badende auf eigene Verantwortung unterwegs sind. Die Behörden appellieren daher an die Bevölkerung, Vorsicht walten zu lassen und bei gesundheitlichen Beschwerden auf Badeaktivitäten zu verzichten.
Quellen: Der Tagesspiegel