Das Verwaltungsgericht München hat einen Baustopp für den umstrittenen neuen Sessellift am Fellhorn im Allgäu verfügt. Der Grund für diese Entscheidung liegt in der Notwendigkeit, zu prüfen, ob bei der Genehmigung des Projekts die Umweltvorgaben der Europäischen Union verletzt worden sind. Die Bauarbeiten werden erst wieder aufgenommen, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen eindeutig geklärt sind.
Der geplante Sessellift war in der Region umstritten, da Umweltschützer Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die alpine Flora und Fauna hatten. Der Bau des Liftes wurde von der Gemeinde Oberallgäu als wichtig für die touristische Entwicklung betrachtet, während Naturschutzorganisationen eine gründliche Überprüfung forderten.
Die Entscheidung des Gerichts zeigt, wie wichtig der Schutz der Natur in den bayerischen Alpen ist. Umweltschützer begrüßen den Baustopp und fordern eine umfassende Diskussion über die Zukunft des Gebiets und den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen.
Quellen: Süddeutsche Zeitung