Die marode Brücke an der Budapester Straße in Dresden steht vor einer entscheidenden Prüfung: Seit Dienstagmorgen wird sie einem intensiven dreitägigen Belastungstest unterzogen. Die Konstruktion, die nur eingeschränkt für den Autoverkehr freigegeben ist, weist erhebliche Schäden auf, die auf ihr hohes Alter aus DDR-Zeiten zurückgehen.
Fachleute der Stadt und unabhängige Ingenieure überwachen die Reaktion der Stahlkonstruktion unter simulierten Verkehrslasten. Dazu werden schwere Lastkraftwagen nacheinander über die Brücke gefahren, während Sensoren millimetergenau Verformungen und Vibrationen messen. Diese Daten liefern entscheidende Hinweise darauf, ob die Brücke langfristig saniert oder komplett ersetzt werden muss.
Die Behörden betonten, dass die Sicherheit der Anwohner höchste Priorität habe. Während des Tests bleibt der Verkehr zeitweise unterbrochen. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Verkehrsverbindung soll nach Auswertung aller Messergebnisse getroffen werden. Bürgerinitiativen fordern seit Jahren eine dauerhafte Lösung, da die Brücke ein wichtiger Teil der innerstädtischen Infrastruktur ist.
Quellen: MDR – Nachrichten