Beim jüngsten Vorfall mit einer Boeing-Maschine der Vietnam Airlines am Flughafen München haben sich erste technische Probleme bereits kurz nach dem Start gezeigt. Wie vietnamesische Luftfahrtbehörden berichten, löste die Maschine während des Steigflugs mehrere Warnsysteme aus, die auf Systemstörungen in der Triebwerks- und Hydraulikregelung hindeuteten. Die Crew entschied sich daraufhin zur Notlandung am Zielflughafen München.
Der Flug VN36500 von Hanoi nach München war am Sonntagmorgen planmäßig gelandet, jedoch unter verstärkter Einsatzbereitschaft der Flughafenrettungskräfte. Passagiere berichteten von Unruhe an Bord, nachdem das Flugzeug abrupt an Höhe verlor und Turbulenzen durchmachte. Dennoch betonte die Flughafendirektion, dass die Landung „kontrolliert und sicher“ erfolgte. Niemand wurde verletzt.
Die genaue Ursache der Fehlfunktion ist noch unklar. Die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Softwarefehler oder ein mechanisches Versagen vorliegt. Der Münchner Flughafen, einer der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte Deutschlands, bekräftigte seine enge Zusammenarbeit mit den internationalen Behörden. Experten erwarten einen umfassenden Bericht innerhalb der kommenden Wochen.
Quellen: Der Tagesspiegel