Am späten Nachmittag eines heißen Augusttages brach auf einem Getreidefeld in unmittelbarer Nähe des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) ein Feuer aus. Dichte Rauchschwaden waren über weite Strecken sichtbar und zogen Richtung Südrand Berlins. Die Berliner Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit mehreren Löschfahrzeugen und Einsatzkräften an, um den Brand zu bekämpfen.
Laut ersten Angaben der Feuerwehr war eine größere Fläche des Feldes betroffen. Die Trockenheit der vergangenen Wochen habe die Ausbreitung des Feuers begünstigt. „Es handelt sich um ein landwirtschaftliches Areal direkt südlich des Flughafengeländes“, bestätigte ein Sprecher. „Durch den schnellen Einsatz konnten wir verhindern, dass das Feuer auf benachbarte Felder oder Infrastruktur übergreift.“
Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Laut Feuerwehr wird von einer technischen Fehlfunktion oder spontaner Selbstentzündung infolge extremer Hitze ausgegangen – vorsätzliche Brandstiftung wird derzeit nicht vermutet. Der Flugbetrieb am BER blieb unbeeinträchtigt, da der Rauch nicht in Start- oder Landebahnen gezogen hat. Dennoch diente der Vorfall als Erinnerung an die steigenden Gefahren durch extreme Wetterbedingungen auch in urbanen Randgebieten Berlins.
Quellen: Der Tagesspiegel