Unbekannte haben in der Nacht von Montag auf Dienstag in Cottbus einen Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt sowie einen Jugendclub verübt. Dabei wurden mehrere Brandsätze geworfen, die glücklicherweise keinen größeren Schaden anrichteten und keine Personen zu Schaden kamen.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen eingeleitet, die von der Mordkommission und dem Staatsschutz unterstützt werden. Ministerpräsident Dietmar Woidke äußerte sich fassungslos und entsetzt über die Vorfälle und betonte, dass solche Taten keinen Platz in Brandenburg haben dürfen.
Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar, die Ermittler schließen jedoch ein politisches Motiv nicht aus. In der Region gibt es immer wieder Spannungen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, die sich in der Vergangenheit bereits in ähnlichen Vorfällen geäußert haben.
Der Vorfall hat in der Bevölkerung Besorgnis ausgelöst und erneut die Debatte über die Sicherheit und den Schutz von alternativen Wohnprojekten und Jugendzentren angeheizt. Die Stadt Cottbus und die Landesregierung stehen nun unter Druck, geeignete Maßnahmen zum Schutz solcher Einrichtungen zu ergreifen.
Quellen: FAZ Online, Welt Online