In Leipzig startet am heutigen Wochenende der jährliche Christopher Street Day, der auch 2026 wieder tausende Menschen in die sächsische Großstadt lockt. Die zentrale Demonstration für die Rechte von queeren Menschen führt am Samstag durch die Innenstadt und endet am Augustusplatz, wo traditionell ein großes Straßenfest mit Bühnenprogramm, Musik und politischen Ständen stattfindet.
Die Veranstalter rechnen mit einer hohen Beteiligung aus Sachsen und benachbarten Bundesländern. Die Stadt hat umfassende Maßnahmen für Verkehr und Sicherheit angekündigt: Mehrere Straßen im Leipziger Zentrum werden für den Autoverkehr gesperrt, die Polizei stellt verstärkt Kräfte ab, um die Demo und das Fest friedlich zu begleiten. Die Wettervorhersage verspricht am Nachmittag sonnige Abschnitte, nach aktuellem Stand sollen die meisten Veranstaltungen trocken bleiben.
Der CSD in Leipzig hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten queerpolitischen Events in Ostdeutschland entwickelt. Neben der Demonstration stehen Diskussionsrunden, Kulturprogramm und Aktionen von Vereinen und Initiativen auf dem Programm. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Sichtbar bleiben – Rechte verteidigen“ und thematisiert aktuelle gesellschaftliche und politische Herausforderungen für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen.
Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 17.07.2026 04:00)