DFB-Pokal: Phönix Lübeck kämpft tapfer gegen Paderborn

Im Rahmen der ersten DFB-Pokal-Runde hat der schleswig-holsteinische Viertligist Phönix Lübeck am Samstagabend Gastgeber für den Bundesligaaufsteiger SC Paderborn gegeben. Vor ausverkauftem Haus im Stadion an der Lohmühle zeigten die Gastgeber eine kämpferisch starke und taktisch disziplinierte Leistung, mussten sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben.

Die Mannschaft von Trainer Torsten Baier ging zwar bereits in der ersten Halbzeit durch einen Treffer von Julian Niehues in Führung, doch Paderborn glich noch vor der Pause aus. Nach der Pause erhöhten die Ostwestfalen das Tempo, Lübeck hielt jedoch dagegen und gelang sogar der erneute Ausgleich durch einen verwandelten Elfmeter von Marius Willsch. Letztlich entschieden individuelle Fehler und die spielerische Überlegenheit der Profis aus der Bundesliga die Partie zugunsten der Gäste.

Trotz der Niederlage feierten die rund 8.000 Zuschauer ihre Mannschaft für den couragierten Auftritt. „Wir haben gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mithalten können“, sagte Baier nach dem Spiel. „Die Jungs haben alles gegeben – das war echter Pokalsport.“

Der SC Paderborn zieht ins nächste Runden und wird dort auf einen Bundesligakontrahenten treffen. Für Phönix Lübeck, derzeit in der Regionalliga Nord aktiv, bleibt das positive Erlebnis eines packenden Duells gegen einen Klub aus der höchsten deutschen Spielklasse – ein Highlight für den traditionsreichen Verein aus der Hansestadt.

Quellen: Der Tagesspiegel