Im Düsseldorfer Landgericht hat am Montag ein aufsehenerregender Prozess gegen mehrere Drogendealer begonnen, die beschuldigt werden, ihr kriminelles Geschäft auf eine Art und Weise organisiert zu haben, die an ein mittelständisches Unternehmen erinnert. Die Angeklagten sollen nicht nur Drogen verkauft, sondern auch ihre ‚Angestellten‘ sozialversichert und mit Löhnen von bis zu 5000 Euro entlohnt haben.
Die Verteidigung argumentiert, dass die Angeklagten lediglich in einer schwierigen sozialen Lage versucht hätten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Staatsanwaltschaft hingegen sieht in ihren Handlungen klare Beweise für eine organisierte Kriminalität und fordert strenge Strafen.
Besonders bemerkenswert ist die lückenlose Buchhaltung, die die Angeklagten in einer eigens programmierten App geführt haben sollen. Diese Informationen könnten für das Gericht entscheidend sein, um die Dimension des Drogenhandels in Düsseldorf zu verstehen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Prozess wird mit großer Spannung verfolgt, sowohl von den Medien als auch von der Öffentlichkeit.
Quellen: FAZ Online