Drohnenanschlag auf Leipzig/Halle: Ermittlungen führen zum russischen GRU

– Deutsche Sicherheitsbehörden sehen inzwischen mit hoher Wahrscheinlichkeit den russischen Militärgeheimdienst GRU hinter dem vereitelten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, konnten Ermittler zwei mutmaßliche Täter identifizieren, die dem GRU angehören sollen. Einer der Verdächtigen befindet sich nach Erkenntnissen aus Sicherheitskreisen bereits wieder in Russland.

– Der Anschlagsversuch, der offenbar darauf abzielte, den Flugverkehr am wichtigen Verkehrsknotenpunkt Leipzig/Halle zu stören, wurde rechtzeitig durch die deutschen Behörden vereitelt. Die Bundesregierung macht Russland dafür verantwortlich, ohne jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen alle Beweise öffentlich zu machen. Geheime Unterlagen sollen jedoch klare Hinweise auf die Beteiligung russischer Agenten liefern.

– Die Vorfälle unterstreichen die wachsende Bedrohung durch hybride Angriffe auf kritische Infrastruktur in Deutschland. Sachsen, mit seiner zentralen Lage und wichtigen Logistikstandorten, gilt dabei als besonders sensibel. Die Bundesregierung kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen an strategischen Orten wie dem Leipziger Flughafen zu verstärken und die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern auszubauen.

Quellen: ntv – Nachrichten (DE, 12.09.2026 07:43), ZEIT Online – Deutschland (DE, 12.09.2026 07:25), Der Tagesspiegel (DE, 12.09.2026 06:34), Welt Online (DE, 12.09.2026 06:24)