Der Zweitligist Dynamo Dresden trauert nicht länger um einen seiner Spieler – Lars Bünning meldet sich zurück. Der 28-jährige Verteidiger, der vor Wochen plötzlich eine lebensbedrohliche Hirnblutung erlitt, hat sich erstmals öffentlich geäußert. In einer emotionalen Videobotschaft, die während der Saisoneröffnung des Vereins gezeigt wurde, dankte Bünning Fans, Familie und medizinischem Personal für ihre Unterstützung.
„Die letzten Wochen waren die wahrscheinlich schwierigsten in meinem ganzen Leben“, sagte Bünning in der Aufnahme. Er beschrieb den Genesungsprozess als täglichen „Kampf zurück ins Leben“. Der Spieler befindet sich weiter in medizinischer Behandlung, zeigt aber ermutigende Fortschritte. Der Verein bestätigte, dass Bünning langsam die körperliche und neurologische Rehabilitation durchläuft.
Die Nachricht hat die Dynamo-Anhänger tief berührt. Tausende Fans teilten die Botschaft in sozialen Netzwerken und wünschten Bünning eine vollständige Genesung. Der Verein betonte, dass die Rückkehr des Abwehrspielers in den Profifußball derzeit nicht im Fokus stehe – vielmehr gehe es um seine Gesundheit und langfristige Stabilität.
Die plötzliche Erkrankung hatte im Juli für Schockwellen gesorgt. Bünning war während eines Trainingslagers zusammengebrochen und musste notoperiert werden. Sein Zustand war tagelang kritisch. Nun gibt seine Botschaft Hoffnung – nicht nur für den Sportler selbst, sondern auch für andere Betroffene seltener neurologischer Erkrankungen.
Quellen: Welt Online, Der Tagesspiegel, Spiegel Online – Schlagzeilen, MDR – Nachrichten