In Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf haben die Raupen des Eichenprozessionsspinners zu drastischen Maßnahmen geführt. Sechs Sportanlagen wurden bis Mitte Juni geschlossen, um die Gesundheit der Nutzer zu schützen, da die Tiere Hautreizungen und Atemwegserkrankungen auslösen können. Diese Entscheidung des Sportamtes kam für die betroffenen Vereine überraschend und sorgt für Unmut.
Die Schließungen betreffen sowohl Trainings- als auch Wettkampfbetrieb. Vereinsvertreter äußern Bedenken, dass die Schließungen nicht nur die sportlichen Aktivitäten beeinträchtigen, sondern auch die Mitgliederzahlen negativ beeinflussen könnten. Die Vereine fordern mehr Transparenz und rechtzeitige Informationen von den Behörden, um sich auf solche Situationen besser vorbereiten zu können.
Die gesundheitlichen Risiken durch die Raupen sind nicht zu unterschätzen. Allergische Reaktionen und Atemprobleme können auftreten, was die Maßnahmen des Sportamtes rechtfertigt, jedoch bleibt abzuwarten, wie die Vereine die Schließungen kompensieren können.
Quellen: Der Tagesspiegel