In Berlin-Charlottenburg ist am Sonntagmorgen ein 30 Jahre alter Mann nach einem Streit mit mehreren Personen auf offener Straße angeschossen und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Zoo. Die Täter flüchteten nach Angaben der Polizei unerkannt. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist noch unklar, die Ermittlungen laufen.
Der Mord ist Teil einer besorgniserregenden Serie von Schusswaffengebrauch in der deutschen Hauptstadt. Innerhalb weniger Tage kam es zu mehreren schweren Vorfällen, die zunehmende Unsicherheit in Teilen der Bevölkerung auslösen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht von einer „besorgniserregenden Entwicklung“ und fordert rasche Maßnahmen.
Insbesondere plädiert die GdP für den Einsatz neuer digitaler Instrumente – etwa verbesserte Videoüberwachung, Datenanalysen zur Lageprognose und modernisierte Kommunikationssysteme. „Die Polizei braucht digitale Werkzeuge, um präventiv handeln zu können“, heißt es in einer Stellungnahme. Die Innensenatorin kündigte an, das Thema auf die nächste Sicherheitskonferenz zu setzen, warnte aber gleichzeitig vor Überwachungsstaatlichkeit.
Quellen: Der Tagesspiegel, Welt Online, FAZ Online