Erzieherin in Göttingen zu lebenslanger Haft verurteilt

In einem aufsehenerregenden Prozess in Göttingen wurde eine 24-jährige Erzieherin wegen Mordes an einer 15-jährigen Schülerin verurteilt. Die Tat ereignete sich in einer Wohngruppe, in der beide Frauen lebten. Das Gericht sprach von einer ‚Strategie des Lügens und Manipulierens‘, die die Angeklagte verfolgt habe, um ihre Taten zu verschleiern.

Die Richter betonten die Schwere des Verbrechens und die Auswirkungen auf die Angehörigen der verstorbenen Schülerin. Die Erzieherin hatte während des Prozesses immer wieder behauptet, nicht schuldig zu sein, was das Gericht jedoch in seiner Entscheidung nicht überzeugte. Die Beweise gegen sie waren erdrückend, darunter auch Zeugenaussagen von anderen Bewohnern der Wohngruppe.

Der Fall hat in der Region große Aufmerksamkeit erregt und wirft Fragen zur Sicherheit von Jugendlichen in betreuten Wohnformen auf. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haftstrafe gefordert, was nun auch vom Gericht bestätigt wurde.

Quellen: Süddeutsche Zeitung