Am Dienstag ist im Geraer Stadtwald ein Waldbrand ausgebrochen, der rund 3.800 Quadratmeter Fläche betraf. Laut Angaben der Feuerwehr breitete sich das Feuer im Bereich des Unterholzes aus, weshalb ein schnelles Eingreifen erforderlich war, um eine weitere Ausdehnung zu verhindern.
Mehrere Feuerwehreinheiten aus der Region rückten an, um die Flammen mit Wasser und Spezialgeräten zu bekämpfen. Nach stundenlanger Arbeit konnten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, auch Schäden an Gebäuden oder Wegen blieben bislang aus.
Die Ursache des Feuers ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Unklar ist bisher, ob es sich um eine fahrlässige Brandstiftung, technische Ursachen oder natürliche Faktoren wie Trockenheit handelt. Die Feuerwehr warnt vor erhöhter Vorsicht im Wald, besonders in trockenen Phasen.
Der Geraer Stadtwald ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung. Die Stadt Gera kündigte an, die betroffene Fläche nach dem Löschvorgang zu sichern und auf mögliche Umweltauswirkungen zu prüfen. Auch ökologische Schäden an der Tier- und Pflanzenwelt werden nun begutachtet.
Quellen: MDR – Nachrichten