Feuer in Berlin-Spandau: Hunderte aus Flüchtlingsunterkunft evakuiert

Ein schwerer Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im Berliner Bezirk Spandau hat in den frühen Morgenstunden des 29. August für massive Evakuierungsmaßnahmen gesorgt. Im vierten Stock des Gebäudes brachen gegen 3:30 Uhr Einrichtungsgegenstände in Flammen aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Rauch breitete sich rasch in zwei weiteren Etagen aus und machte die Räume vorübergehend unbewohnbar.

Hunderte Bewohner mussten das Gebäude verlassen. Die Rettungskräfte führten eine geordnete Evakuierung durch, bei der niemand schwer verletzt wurde. Dennoch mussten bis zu 60 Personen vorübergehend in einer nahegelegenen Notunterkunft untergebracht werden. Die Brandursache ist noch unklar und wird derzeit von der Kriminalpolizei untersucht.

Das betroffene Gebäude wird derzeit saniert, sodass die Rückkehr der Bewohner in ihre Wohnungen voraussichtlich einige Tage dauern wird. Die Bezirksverwaltung Spandau hat eine Kriseninterventionsgruppe eingerichtet, um Betroffene psychologisch und organisatorisch zu unterstützen. Die Feuerwehr lobte die Disziplin der Bewohner und das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte, das eine Eskalation verhinderte.

Quellen: Welt Online, Der Tagesspiegel