Frankfurt gedenkt der Terroranschläge vom 11. September vor 25 Jahren

Am 11. September 2026 jährt sich das Terrorattentat auf das World Trade Center in New York zum 25. Mal – ein Datum, das auch in Frankfurt am Main tiefgehende Resonanz findet. Die Stadt, die mit ihrer Skyline oft als „Mainhattan“ bezeichnet wird, pflegt seit Jahrzehnten enge wirtschaftliche, kulturelle und persönliche Beziehungen zu New York. Diese Verbundenheit hat sich besonders nach den Anschlägen vom 11. September 2001 manifestiert und prägt bis heute das kollektive Gedächtnis der hessischen Finanzmetropole.

Am heutigen Morgen fand am Rande des Europaviertels, nahe des neuen „Frankfurt 1“-Turms, eine offizielle Gedenkveranstaltung statt. Vertreter der Stadt, der Wirtschaft, der Feuerwehr und der Polizei legten Blumen am symbolischen Mahnmal nieder, das an die Opfer erinnern soll. In Reden betonten sie die Bedeutung der transatlantischen Freundschaft sowie die Notwendigkeit, gemeinsam gegen Extremismus und Hass zu stehen.

Frankfurt reagierte bereits 2001 mit großer Solidarität: Nur Tage nach den Anschlägen wurde die Skyline der Stadt in den Farben der amerikanischen Flagge illuminiert. Auch heute Abend ist eine entsprechende Lichtinstallation geplant. Zudem wurden zahlreiche Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen aufgerufen, Gedenkveranstaltungen durchzuführen. Besonders betroffen sind auch die Angehörigen der etwa 30 in New York lebenden Frankfurter Bürger, die beim Anschlag ums Leben kamen.

Die emotionale Nähe zu New York bleibt lebendig – nicht nur durch Städtepartnerschaften, sondern auch durch den täglichen Austausch in Wirtschaft und Wissenschaft. Die Frankfurter Börse und die US-Börsen arbeiten eng zusammen, und viele Frankfurter Unternehmen unterhalten Niederlassungen in Manhattan. Das Gedenken des 11. September ist daher nicht nur historisch, sondern auch zutiefst persönlich.

Quellen: FAZ Online