Frankfurts erste klimaneutrale Schule eröffnet am Johanna-Tesch-Gymnasium

Die Johanna-Tesch-Schule in Frankfurt ist ab sofort Hessens erste klimaneutrale Schule. Mit dem Abschluss des Neubaus wurde ein Meilenstein in der schulischen Nachhaltigkeitstransformation gesetzt. Der modernisierte Campus kombiniert architektonische Innovation mit ökologischer Verantwortung und soll als Vorbild für zukünftige Bildungseinrichtungen im Bundesland dienen.

Schulleiterin Dr. Lena Hoffmann beschreibt den neuen Schulhof als „Natur- und Bewegungspark“, der Lernen mit Bewegung und Naturerfahrung verbindet. Auf dem Gelände kommen regenerative Energien wie Geothermie und Photovoltaik zum Einsatz, während die Gebäudehülle nach Passivhausstandard gedämmt ist. Zudem wird das Regenwasser gesammelt und für die Toilettenspülung genutzt.

Die Stadt Frankfurt und das hessische Kultusministerium lobten das Projekt als wegweisend. „Bildung muss auch ökologische Bildung sein“, betonte Kultusministerin Angela Dorn bei der Eröffnung. Der Neubau sei nicht nur energetisch vorbildlich, sondern schaffe zugleich Räume, in denen sich Schüler*innen wohlfühlen und aktiv lernen können.

Das Projekt ist Teil der hessischen Strategie zur Klimaneutralität im öffentlichen Sektor bis 2035. Weitere Schulen im Land sollen nach diesem Vorbild saniert oder neu gebaut werden. Die Johanna-Tesch-Schule gilt nun als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Bildungsinfrastruktur in Hessen.

Quellen: FAZ Online