Franzose Paul Magnier gewinnt Cyclassics in Hamburg – Trauer um verstorbenen Amateurfahrer überschattet Radsport-Event

Beim traditionsreichen Cyclassics-Radrennen in Hamburg hat der französische Profi Paul Magnier am Sonntag den Hauptlauf gewonnen. Der 24-Jährige setzte sich nach einer packenden Schlussphase vor weiteren internationalen Spitzenfahrern durch und überquerte die Ziellinie inmitten der Hamburger Innenstadt als Sieger. Das Rennen, das jedes Jahr Tausende Zuschauer anlockt, galt als eines der Höhepunkte des deutschen Radsportsaison.

Doch der sportliche Erfolg wurde von einem schweren Unglück getrübt: Während des Amateurrennens erlitt ein 70-jähriger Teilnehmer einen Schwächeanfall und brach auf der Strecke zusammen. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung konnte der Mann nicht gerettet werden. Die genaue Todesursache wird nun durch die Hamburger Behörden untersucht. Bereits zuvor hatte eine Schweigeminute vor dem Start des Profirennens einem anderen traurigen Ereignis gedient – Details hierzu wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

Die Veranstalter zeigten sich zutiefst betroffen. „Unsere Gedanken gelten der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme. Gleichzeitig würdigten sie die Leistung aller Athleten, insbesondere den klaren Sieg von Paul Magnier, der damit seinen bislang größten Karriereerfolg feierte. Die Polizei bestätigte, dass der Straßenverkehr im Stadtzentrum für mehrere Stunden gesperrt war, um das Rennen sicher abwickeln zu können.

Das Cyclassics-Rennen bleibt trotz des Trauerfalls ein Aushängeschild für Hamburg als Sportmetropole. In den kommenden Tagen will die Organisation gemeinsam mit medizinischen Partnern prüfen, ob Sicherheitsmaßnahmen bei zukünftigen Läufen angepasst werden müssen, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

Quellen: ntv – Nachrichten, Welt Online, Der Tagesspiegel