Fuchsbau Reinickendorf feiert 75. Jubiläum als festes Jugendhaus im Norden Berlins

Das Jugendhaus Fuchsbau in Berlin-Reinickendorf feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Als eine der ältesten Einrichtungen ihrer Art in der Hauptstadt hat sie Generationen junger Menschen im Norden Berlins begleitet. Seit 1951 bietet der Fuchsbau einen geschützten Raum für Begegnung, kreative Projekte und soziale Beratung – und bleibt bis heute ein zentraler Bestandteil der lokalen Jugendkultur.

Vor einem Jahr übernahm ein neues Team die Leitung der Einrichtung. Seitdem wird verstärkt auf Offenheit, Partizipation und niedrigschwellige Angebote gesetzt. „Jugendhäuser sind essenzielle Infrastruktur“, betont die Leitung. „Sie schaffen Räume, in denen Jugendliche nicht nur Freizeit verbringen, sondern sich auch politisch, kulturell und persönlich entfalten können.“

Das Jubiläumsjahr wird mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen: von Konzerten über Workshops bis hin zu historischen Ausstellungen zur Entwicklung des Hauses. Die Bezirksverwaltung würdigt den Fuchsbau als vorbildliche Einrichtung der offenen Jugendarbeit und kündigt an, die Finanzierung langfristig zu sichern. Angesichts steigender Mieten und schrumpfender sozialer Räume in der Stadt gilt das Engagement als wichtiger Gegenpol.

Quellen: Der Tagesspiegel