Ein Gasaustritt am Mariendorfer Damm hat am Sonntagvormittag die Berliner Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt. Nach ersten Meldungen hatten Anwohner einen starken Geruch bemerkt, woraufhin Einsatzkräfte mit Sondenfahrzeugen und Atemschutztrupps ausrückten. Da sich mehrere Personen im Freien unwohl fühlten, ging die Leitstelle zunächst von einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV) aus – ein Szenario, das höchste Einsatzzahlen erfordert.
Die Feuerwehr sperrte weite Bereiche der Umgebung ab und leitete Evakuierungsmaßnahmen für angrenzende Gebäude ein. Laut Tagesspiegel wurden mehrere Personen vor Ort medizinisch versorgt, darunter auch Kinder. Die genaue Art des austretenden Gases konnte zunächst nicht bestimmt werden, jedoch zeigten Messgeräte erhöhte Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen.
Im Laufe des Vormittags konnte Entwarnung gegeben werden: Die Gefahr war gebannt, die Sperrungen wurden aufgehoben. Die Ermittlungen zur Ursache laufen weiter – möglicherweise handelt es sich um ein technisches Versagen in einem nahen Versorgungsschacht. Die Feuerwehr betonte, dass die schnelle Reaktion entscheidend gewesen sei, um schlimmere Folgen zu verhindern.
Quellen: Der Tagesspiegel