Die Schließung der Gynäkologie und Geburtshilfe am Potsdamer St. Josef Krankenhaus erfolgt bereits heute, anstatt wie ursprünglich für Anfang August vorgesehen. Die Entscheidung wurde aufgrund eines akuten Personalmangels getroffen, der die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen nicht mehr gewährleisten konnte.
Diese Nachricht hat in der Stadt und bei den betroffenen Familien große Enttäuschung ausgelöst. Viele Schwangere und Eltern hatten sich auf die geburtshilflichen Angebote des Hauses verlassen. Die Schließung kommt überraschend und wirft Fragen über die Zukunft der geburtshilflichen Versorgung in der Region auf.
Die Schließung der Geburtsstation wirft auch grundlegende Fragen über die Arbeitsbedingungen und die Personalpolitik in den Krankenhäusern auf. Kritiker bemängeln, dass derartige Maßnahmen nicht in Übereinstimmung mit den Werten stehen, die die Krankenhäuser vertreten. Eine umfassende Diskussion über die Schaffung besserer Arbeitsbedingungen und die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region ist dringend notwendig.
Quellen: Der Tagesspiegel