Gefährliche Schatzsuche: Kinder finden Weltkriegsgranate auf Campingplatz in Oldenburg

Was als harmlose Schatzsuche begann, entwickelte sich schnell zu einem ernsten Zwischenfall: Zwei Jugendliche im Alter von 12 und 13 Jahren haben auf einem Campingplatz im niedersächsischen Landkreis Oldenburg einen metallenen Gegenstand mit ihren Metalldetektoren gefunden, der sich als Kriegsrelikt aus dem Zweiten Weltkrieg entpuppte. Sofort informierten sie ihre Eltern, die die örtliche Polizei verständigten.

Beamte sperrten daraufhin den Bereich um den Fundort weiträumig ab. Der Kampfmittelräumdienst rückte an, um die Granate fachgerecht zu bergen und zu entschärfen. Glücksfall: Der Sprengkörper war zwar noch aktiv, es bestand jedoch keine unmittelbare Explosionsgefahr. Dennoch mussten mehrere Stellplätze vorübergehend evakuiert werden, bis die Gefahr gebannt war.

Die Behörden warnen regelmäßig davor, bei Funden von verdächtigen militärischen Gegenständen nicht selbst tätig zu werden. Stattdessen solle stets die Polizei gerufen werden. Besonders in ländlichen Gebieten Niedersachsens tauchen immer wieder alte Munitionsteile aus Kriegszeiten auf – oft beim Graben, Bauen oder eben bei Freizeitaktivitäten wie der Suche mit Metalldetektoren.

Die beiden Jungen zeigten laut Polizeiangaben viel Umsicht und Verantwortungsbewusstsein. „Sie haben alles richtig gemacht“, lobte ein Sprecher. Die Ermittlungen zur genauen Herkunft und Art der Granate laufen weiter.

Quellen: ntv – Nachrichten