Ein folgenschwerer Autounfall auf der Autobahn 45 in Hessen hat zu einem Todesopfer und mehreren schweren Verletzungen geführt. Wie die Polizei in Gießen mitteilte, kollidierte am Sonntag eine Geisterfahrerin mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei dem Zusammenstoß starb zunächst der Ehemann der Geisterfahrerin sowie ein zwölfjähriges Mädchen aus dem anderen Wagen an den Folgen der Verletzungen.
Die übrigen drei im betroffenen Fahrzeug befindlichen Kinder wurden lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Unter ihnen befinden sich die Geschwister des verstorbenen Mädchens, die sich nach aktuellem Stand weiterhin in kritischem Zustand befinden. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Die Geisterfahrerin, eine ältere Frau, war nach bisherigen Erkenntnissen aus noch ungeklärten Gründen in falscher Richtung auf die A45 aufgefahren.
Die Autobahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, um die Unfallstelle zu sichern und die Bergungsarbeiten durchzuführen. Der Vorfall hat eine Debatte über Warnsysteme, altersbedingte Fahreignung und bessere Aufklärung über die Gefahren des Geisterfahrens in Deutschland erneut angeheizt. Die hessische Polizei warnt eindringlich davor, entgegen der Fahrtrichtung eine Autobahn zu betreten – auch bei Orientierungslosigkeit oder Fahrfehlern.
Quellen: Der Tagesspiegel, ntv – Nachrichten