Borussia Dortmund hat ein glückliches 3:2 beim Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim errungen – entscheidend war ein Eigentor in der Nachspielzeit. Die Dortmunder zeigten über weite Strecken eine enttäuschende Leistung, konnten sich jedoch am Ende über drei Punkte freuen, die für die Tabellenplatzierung in der Bundesliga wichtig sind. Der Siegtreffer fiel unfreiwillig durch einen Abwehrspieler der TSG, was den BVB-Trainer Niko Kovac in die Schlagzeilen brachte – allerdings weniger wegen der Spielqualität als vielmehr aufgrund eines neuen statistischen Rekords.
Kovac ist nach 50 absolvierten Bundesligaspielen als BVB-Trainer der erste Coach in der Vereinsgeschichte, der eine bessere Siege-Quote aufweist als legendäre Vorgänger wie Jürgen Klopp und Ottmar Hitzfeld. Diese Statistik sorgt für Diskussionen unter Fans und Experten: Während einige den Fortschritt loben, kritisieren andere, dass der Erfolg oft mehr Glück als Plan sei. „Wir arbeiten hart, aber heute hat uns das Schicksal begünstigt“, sagte Kovac nach dem Spiel.
Trotz der kontroversen Bewertung bleibt der Druck auf den BVB moderat. Mit dem Sieg rückt der Verein in der Tabelle weiter nach oben und kann die jüngste Entwicklung als Impuls für die kommenden Spiele nutzen. Die Heimkehr nach Dortmund erfolgt unter gemischten Gefühlen – Freude über die Punkte, Skepsis über die Spielanlage.
Quellen: Süddeutsche Zeitung, ntv – Nachrichten