Im niedersächsischen Ganderkesee bei Oldenburg hat am Donnerstagmorgen ein massiver Einsatz von Polizei und Technischem Hilfswerk (THW) für Aufregung gesorgt. Grund war ein dringender Verdacht auf Sabotage an einem Umspannwerk, das für die regionale Stromversorgung eine wichtige Rolle spielt. Einsatzkräfte sperrten das Gelände weiträumig ab, während ein Hubschrauber die Umgebung überflog und nach verdächtigen Aktivitäten suchte.
Ob tatsächlich Sabotage stattgefunden hat, ist bislang nicht bestätigt. Die Behörden halten sich mit Angaben zurück und prüfen derzeit alle Spuren. Sollte es sich um einen gezielten Angriff handeln, könnte der Vorfall in Zusammenhang mit einer bundesweiten Serie von Vorfällen an kritischen Infrastrukturen stehen, über die in den vergangenen Wochen mehrfach berichtet wurde. Ähnliche Vorkommnisse wurden unter anderem aus Nordrhein-Westfalen gemeldet.
Die Bevölkerung in der Region wurde vorerst nicht evakuiert, aber zur Vorsicht aufgerufen. Experten warnen vor möglichen Folgen solcher Anschläge auf die Energieinfrastruktur, insbesondere im Hinblick auf die Versorgungssicherheit. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren – ob ein Täter gefasst wurde oder Hinweise vorliegen, teilte die Polizei bislang nicht mit.
Quellen: ntv – Nachrichten, Welt Online