Hamburg verabschiedet sich in großer Form von einem seiner einflussreichsten Söhne: Klaus-Michael Kühne, langjähriger Chef des Logistikkonzerns Kühne + Nagel und bedeutender Mäzen, ist Ende August im Alter von 89 Jahren gestorben. Bei einer Trauerfeier im Hamburger Michel wurde er nun offiziell geehrt. Bundesweit bekannt für seine umfangreichen Stiftungen, hatte Kühne insbesondere Bildung und Wissenschaft in seiner Heimatstadt maßgeblich geprägt.
Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) betonte in seiner Ansprache die herausragende Rolle Kühenes als Partner für zahlreiche städtische Projekte. „Sein Engagement hat Hamburg nachhaltig verändert“, sagte Tschentscher. Besonders hervorgehoben wurden die Unterstützung der HafenCity Universität sowie zahlreicher sozialer Initiativen. Auch international agierte Kühne als Botschafter für die Hansestadt.
Trotz seines enormen wirtschaftlichen Erfolgs blieb Kühne stets verbunden mit Hamburg. Seine Stiftung förderte nicht nur Forschung, sondern auch kulturelle Vielfalt und den sozialen Zusammenhalt. Die Trauerfeier im Michel zeigte, wie tief die Wirkung seines Lebenswerks in der Stadt verwurzelt ist. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.
Quellen: Welt Online