Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat am frühen Morgen des 28. April 2026 eine umfangreiche Razzia gegen die Rockergruppe Hells Angels gestartet. Mit einem Einsatz von rund 1200 Beamten in 28 Städten wurde mehr als 50 Objekte durchsucht. Diese Maßnahme folgt dem Verbot des Vereins Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen, das zuvor vom Innenministerium in Düsseldorf ausgesprochen wurde.
Die Razzia wurde von Spezialeinsatzkräften unterstützt und soll dazu dienen, die Aktivitäten der Rockergruppe zu unterbinden und mögliche kriminelle Machenschaften aufzudecken. Laut Informationen aus dem Innenministerium werden bei der Durchsuchung sowohl Clubhäuser als auch private Wohnsitze der Mitglieder des Rockerclubs aufgesucht. Ziel der Polizei ist es, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und kriminelle Strukturen zu zerschlagen.
Die Beamten suchen unter anderem nach Waffen, Drogen und Beweismaterial, das auf illegale Aktivitäten hinweist. Die Polizei hat angekündigt, die Razzia konsequent durchzuführen und mögliche Festnahmen nicht auszuschließen. Innenminister Herbert Reul betonte die Entschlossenheit der Behörden, gegen Rockerkriminalität vorzugehen und die Bürger vor solchen Gruppierungen zu schützen.
Quellen: ntv, Der Tagesspiegel