Die Hamburger Hochbahn hat eine grundlegende Entscheidung getroffen und plant, bis zu 150 neue Dieselbusse in ihre Flotte aufzunehmen. Diese Busse werden mit dem synthetischen Kraftstoff HVO100 betrieben. Diese Wende hin zur Verbrennertechnik überrascht, insbesondere da die Hochbahn zuvor einen klaren Fokus auf die Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge gelegt hatte.
Die Entscheidung zur Rückkehr zu Verbrennern wurde mit der Notwendigkeit zur Krisenresilienz begründet. In Zeiten von unsicheren Lieferketten und steigenden Energiekosten sieht die Hochbahn die Anschaffung von Dieselbussen als eine flexible Lösung an, um den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg auch unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Die neuen Busse sollen nicht nur die Mobilität in der Stadt verbessern, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten, da HVO100 als klimafreundlicher Kraftstoff gilt. Die Hochbahn hat jedoch betont, dass der langfristige Plan weiterhin die Elektrifizierung der Flotte umfasst, auch wenn der aktuelle Schritt in eine andere Richtung geht.
Quellen: Welt Online, heise online