Die Hamburger Bürger haben in einem Referendum entschieden, dass die Hansestadt nicht für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 kandidieren wird. Schon vor der vollständigen Auszählung der Stimmen war klar, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Bewerbung war. Diese Entscheidung ähnelt dem Ergebnis von 2015, als ein ähnlicher Bürgerentscheid ebenfalls zu einem negativen Votum führte.
Die Initiatoren der Olympia-Bewerbung hatten gehofft, dass die Unterstützung für die Spiele durch die Bewerbung anderer Städte in Deutschland, wie München und Rhein-Ruhr, einen positiven Einfluss auf die Hamburger Meinung haben würde. Doch das Gegenteil war der Fall. Die Bürger äußerten Bedenken bezüglich der hohen Kosten und der Belastungen, die mit einem solchen Großereignis einhergehen.
Die deutliche Ablehnung der Bewerbung zeigt, dass die Hamburger sich nicht nur gegen die Olympischen Spiele aussprechen, sondern auch eine klare Position zu den damit verbundenen Risiken und Herausforderungen beziehen. Damit wird deutlich, dass der Wille der Bürger in der Sportpolitik von großer Bedeutung ist.
Quellen: ntv, FAZ Online, ZDF Heute, Welt Online, Spiegel Online, Der Tagesspiegel