In einer aktuellen Stellungnahme hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein zur laufenden Rentendebatte Stellung genommen. Er forderte ein ausgewogenes Vorgehen bei den geplanten Reformen und warnte davor, die arbeitende Mitte über Gebühr zu belasten.
Rhein betonte die Notwendigkeit, die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfähig zu gestalten, ohne dabei die Menschen, die täglich arbeiten, zu benachteiligen. „Die Balance zwischen notwendigen Reformen und der Entlastung der arbeitenden Bevölkerung ist entscheidend“, erklärte Rhein. Er hob hervor, dass die Reformen nicht auf dem Rücken derer ausgetragen werden sollten, die bereits hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten.
Die Diskussion um die Rentenreform ist in vollem Gange und betrifft viele Bürgerinnen und Bürger in Hessen. Rhein plädierte dafür, die Stimmen der Betroffenen ernst zu nehmen und in den Dialog einzutreten, um tragfähige Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten akzeptabel sind. Der Ministerpräsident sieht in der bevorstehenden Reform eine Chance, die Weichen für eine gerechte und zukunftssichere Altersversorgung zu stellen, jedoch nur, wenn alle gesellschaftlichen Gruppen einbezogen werden.
Quellen: FAZ Online