Hitze und Trockenheit: Sachsen-Anhalts Bauern fürchten um Ernte

In Sachsen-Anhalt wächst die Sorge unter Landwirten angesichts einer erneuten Hitzewelle, die Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius mit sich bringt. Nach monatelang anhaltender Trockenheit befürchten viele Landwirte weitere erhebliche Ernteeinbußen, insbesondere bei Kartoffeln, die besonders empfindlich auf Wassermangel reagieren. Die aktuellen Wetterbedingungen verschärfen die ohnehin angespannte Lage auf den Äckern, wo bereits in den vergangenen Wochen deutliche Schäden sichtbar wurden.

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Experten warnen, dass die Hitze nicht nur das Wachstum der Pflanzen behindert, sondern auch den Boden langfristig auslaugt. „Die Böden sind völlig ausgetrocknet, es fehlt an kapillarem Wasser, das die Pflanzen auch bei Wärme benötigen“, erklärt ein landeskundlicher Berater aus der Region. Bewässerungssysteme seien in vielen Regionen des Landes nicht ausreichend ausgebaut, sodass Klein- und Großbetriebe gleichermaßen unter den klimatischen Bedingungen leiden.

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Auch die Politik ist aufgefordert, langfristige Strategien für die Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels zu entwickeln. Derzeit laufen Gespräche zwischen dem Landesverband der Landwirte und der Landesregierung über Notmaßnahmen und Anpassungshilfen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob kurzfristige Maßnahmen den drohenden Ernteausfällen noch entgegenwirken können – die Prognosen bleiben pessimistisch.

Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 29.07.2026 09:17)