In einem besorgniserregenden Vorfall in Neukölln sind drei Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren homophob beleidigt und angegriffen worden. Der Angriff ereignete sich in der Karl-Marx-Straße, wo zwei Unbekannte die Gruppe zunächst verbal attackierten, bevor es zu körperlicher Gewalt kam. Auch der Einsatz von Reizgas wird in diesem Zusammenhang gemeldet.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, um die Hintergründe des Angriffs zu klären und die Täter zu identifizieren. Die Berliner Polizei hat die Bevölkerung aufgerufen, Hinweise zu dem Vorfall zu melden. Die grausame Tat hat in der Community für große Besorgnis gesorgt und wirft erneut Fragen zur Sicherheit und zum Umgang mit homophober Gewalt auf.
Die Berliner LGBTQ+-Gemeinschaft fordert eine konsequente Verurteilung solcher Taten und mehr Maßnahmen zur Prävention von Diskriminierung und Gewalt. Die Polizei betont, dass homophobe Übergriffe nicht toleriert werden und dass alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung in Berlin sicher leben sollten.
Quellen: Der Tagesspiegel