HSV-Sportvorständin Krüger: „In Hamburg gibt es noch Raum für Träume“

Als erste Frau in einer sportlichen Führungsposition in der deutschen Bundesliga hat Kathleen Krüger beim Hamburger SV eine bahnbrechende Rolle übernommen. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erläutert die 41-Jährige, warum sie die Sicherheit der Münchner Vereinswelt für Hamburg verlassen hat: „In Hamburg gibt es noch Raum für Träume“, betont Krüger.

Sie sieht im HSV nicht nur einen Traditionsverein mit großer Fangemeinde, sondern auch ein Projekt mit Entwicklungspotenzial – sowohl sportlich als auch strukturell. „Wir bauen etwas nachhaltig auf, mit klarem Ziel: Der HSV soll nicht nur Zweitligist bleiben, sondern eines Tages wieder ganz oben mitspielen – auf dem Platz und in der Organisation“, so Krüger.

Die ehemalige Bayern-Mitarbeiterin will mit frischem Wind und klaren Strukturen arbeiten, um den Verein stabilisieren und professionalisieren. Besonders wichtig sei ihr eine enge Verbindung zur Stadt und zur Bevölkerung. „Hamburg ist kein x-beliebiger Standort. Hier lebt der Fußball in den Straßen, in den Kneipen, in den Köpfen der Menschen“, sagt sie. Mit ihrer Arbeit möchte sie diese Verbundenheit stärken und gleichzeitig moderne Managementprinzipien etablieren.

Quellen: FAZ Online