Hülya Iri klagt gegen Rückforderung von Fördermitteln in Niedersachsen

Die ehemalige SPD-Ratsfrau Hülya Iri hat rechtliche Schritte gegen das Land Niedersachsen eingeleitet, um sich gegen die Rückforderung von 1,2 Millionen Euro Fördermitteln für ihren Integrationsverein zu wehren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit aufgrund von Vorwürfen des Subventionsbetrugs.

Die Fördermittel waren ursprünglich zur Unterstützung der Integrationsarbeit in Hannover bereitgestellt worden. Laut SPIEGEL-Recherchen sind die Behörden auf Unregelmäßigkeiten gestoßen, die zu den laufenden Ermittlungen führten. Iri bestritt die Vorwürfe und sieht sich als Opfer eines politischen Spiels.

Der Fall hat in Niedersachsen für Aufsehen gesorgt, da er die Themen Integration und den Umgang mit öffentlichen Mitteln in den Fokus rückt. Experten fordern nun eine umfassende Überprüfung der Vergabepraxis von Fördermitteln, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Quellen: Spiegel Online