Hunderte protestieren gegen Kürzungen bei Eingliederungshilfe in Dresden

Vor dem Sächsischen Landtag in Dresden haben am Dienstag Hunderte Menschen gegen die geplanten Kürzungen bei der Eingliederungshilfe protestiert. Die Demonstranten forderten, dass die finanzielle Unterstützung für Menschen mit Behinderungen nicht reduziert wird, da dies zu erheblichen Einschnitten in deren Lebensqualität führen könnte.

Organisiert wurde die Protestaktion von verschiedenen Behindertenverbänden und Unterstützern, die gemeinsam eine Petition mit 78.000 Unterschriften übergeben haben. Die Initiatoren betonten, dass die Eingliederungshilfe eine essenzielle Grundlage für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sei. Ein Redner auf der Kundgebung erklärte: „Wir kämpfen für unsere Rechte und die Sicherstellung unserer Lebensqualität.“

Die geplanten Kürzungen kommen in einer Zeit, in der bereits viele Menschen auf zusätzliche Unterstützung angewiesen sind. Die Demonstranten forderten die Landesregierung auf, ihre Pläne zu überdenken und stattdessen in die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen zu investieren.

Die Proteste sind Teil eines breiteren gesellschaftlichen Diskurses über Inklusion und die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Sachsen, der in den kommenden Wochen fortgeführt werden soll.

Quellen: MDR – Nachrichten