Bei widrigen Wetterbedingungen mit Sturmstärke und schwerem Seegang hat die deutsche Windsurferin Lisa Kloster aus Kiel bei einem Freestyle-Weltcup einen beeindruckenden Erfolg gefeiert. Die 24-Jährige sicherte sich mit spektakulären Sprüngen und präzisen Landungen den dritten Platz – und damit eine Podestplatzierung auf internationalem Niveau.
Der Wettkampf fand unter extremen Bedingungen statt, was die Leistung der Athleten zusätzlich erschwerte. Während die Arubanerin Sarah-Quita Offringa den Sieg mit konstant starken Läufen nach Hause holte, überzeugte Kloster durch technische Präzision und Risikobereitschaft. Ihre Heimvorteile an der Kieler Förde könnten ihr dabei einen entscheidenden Vorteil verschafft haben, da sie die lokalen Wind- und Wellenbedingungen besonders gut kennt.
Der dritte Platz ist ein Achtungserfolg für den deutschen Windsurf-Sport und besonders für Schleswig-Holstein, das mit seiner langen Küstenlage eine traditionell starke Verbindung zum Wassersport pflegt. In Kiel, dem Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe 1972, genießt Segeln und Windsurfen einen hohen Stellenwert. Der Erfolg von Lisa Kloster könnte auch junge Talente in der Region motivieren, den Weg in den internationalen Wettkampfsport einzuschlagen.
Quellen: ZDF Heute – Nachrichten