Die Lage nach den schweren Waldbränden in Nordrhein-Westfalen hat sich am Samstag deutlich entspannt. In den betroffenen Gebieten im westlichen Teil des Bundeslandes, insbesondere im Hürtgenwald und nahe Monschau an der belgischen Grenze, dürfen evakuierte Anwohner schrittweise in ihre Wohnungen zurückkehren. Feuerwehr und Katastrophenschutz bestätigten, dass die Flammenkontrolle weitgehend gelungen sei und keine unmittelbare Gefahr mehr bestehe.
Zuvor hatte ein Großbrand in Belgien nahe der deutsch-belgischen Grenze Sorge um eine Ausbreitung auf das nordrhein-westfälische Gebiet ausgelöst. Diese Befürchtungen haben sich nun jedoch nicht bewahrheitet. Auch in Monschau kehrt allmählich Ruhe ein, nachdem tagelang Einsatzkräfte aus ganz NRW und benachbarten Bundesländern im Dauereinsatz waren, um die Brandfronten einzudämmen.
Trotz der Entspannung warnen Umwelt- und Gesundheitsbehörden weiterhin vor starker Luftverschmutzung durch Rauchpartikel. Besonders empfindliche Personengruppen wie ältere Menschen, Kinder und Personen mit Atemwegserkrankungen sollen vorsorglich Fenster geschlossen halten und den Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden. Die Luftqualitätsmessungen laufen weiter.
Die Landesregierung lobte die Zusammenarbeit aller Hilfskräfte und kündigte an, bereits in den kommenden Tagen eine Bilanz der Schäden vorzulegen. Zudem wird geprüft, ob finanzielle Soforthilfen für betroffene Haushalte und landwirtschaftliche Betriebe bereitgestellt werden können.
Quellen: Spiegel Online – Schlagzeilen, ntv – Nachrichten